Adventure Southside 2026mit dem SiVo mittendrin auf der Messe
Mein SiVo auf der Adventure Southside 2026: Der elektrische Maxus eDeliver 7 AWD war nicht nur Ausstellungsfahrzeug, sondern mein eigener Reise- und Fotocamper.
Die Adventure Southside in Friedrichshafen am Bodensee ist eigentlich eine Messe für Offroad, Abenteuer und Outdoor-Reisen. Umso spannender war für mich die Ausgabe 2026: Erstmals war ich selbst mit meinem SiVo und einem eigenen Messestand Teil der Messe.
Gemeinsam mit Silvia von RIVE Maroc, Michael von Alpincamper und anderen E-Mibilisten entstand in der E-Mobility & Friends Area ein Treffpunkt für alle, die sich für Elektromobilität, Reisen und Camping interessieren. Und direkt vor dem Eingang Ost wartete mit dem eCamp noch ein zweiter Anlaufpunkt: Bis zu rund 60 Elektrocamper standen dort am Wochenende und zeigten, wie unterschiedlich elektrisches Camping heute aussehen kann.
Für mich war die Adventure Southside damit nicht nur eine Messe, sondern ein Treffen einer immer größer werdenden Community.
Ein besonderer Bestandteil der E-Mobility-&-Friends-Area war der eigene Bühnenbereich.
Neben dem Ausstellerbereich gab es zahlreiche Vorträge. Hier wurde nicht nur über Fahrzeuge gesprochen, sondern vor allem über die Erfahrungen dahinter: Reisen, Alltag, Technik, Energieversorgung und die Frage, wie sich Elektromobilität mit Abenteuer und Fernreisen verbinden lässt. Einige Beispiele waren:
- Mit dem Microlino durch Marocco
- Leben im vollelektrischen Van
- „In 80 Ladestopps um die Welt“ vom Elektrotrucker
- SOLEVA Solarvan
Das eCamp vor Eingang Ost
Noch sichtbarer wurde das Thema Elektrocamping allerdings vor den Messehallen. Direkt vor dem Eingang Ost befand sich das eCamp. Am Wochenende standen dort zeitweise rund 60 Elektrocamper.
Das Besondere: Hier standen nicht einfach Ausstellungsfahrzeuge. Viele der Camper gehörten Privatpersonen, die ihre Fahrzeuge selbst ausgebaut oder individuell angepasst hatten. Wer Fragen zu Technik, Ausbau, Energieversorgung oder zum Reisen mit einem Elektrocamper hatte, konnte direkt mit den Besitzern ins Gespräch kommen.
Und genau dadurch wurde das eCamp zu einem wichtigen Bestandteil der Messe. Die Besucher mussten nicht gezielt nach Elektromobilität suchen – wer zur Messe wollte, kam praktisch automatisch daran vorbei.
Rund 60 Camper – und kaum zwei waren gleich
Was mich am eCamp besonders beeindruckt hat, war die Vielfalt. Große elektrische Kastenwagen standen neben kleineren Fahrzeugen, individuellen Selbstausbauten und unterschiedlichsten Lösungen für die Energieversorgung.
Genau das macht für mich den Reiz der Elektrocamper-Szene aus: Es gibt nicht den perfekten elektrischen Camper. Jeder hat andere Anforderungen und findet dafür seine eigene Lösung.
SOLEVA – wenn der Camper selbst zum Kraftwerk wird
Ein besonders spannender Ansatz war der SOLEVA Solarvan. Eine kleiner Vorführung gabs im eCamp. Hier wird deutlich, wie eng sich Elektromobilität und Energieversorgung inzwischen miteinander verbinden lassen. Solarenergie ist beim Camping längst nichts Neues – interessant wird es aber, wenn das Fahrzeug selbst immer stärker zum Teil des Energiesystems wird. Weitere Infos von der Messe
Wenn die Sonne untergeht: Tesla Lightshow und eCamp-Atmosphäre
Sobald es am Abend ruhiger auf dem Messegelände wurde, zeigte sich eine andere Seite des eCamps. Die Tesla-Fahrzeuge veranstalteten eine Lightshow und sorgten damit für einen ziemlich spektakulären Abschluss des Tages.
Elektrisches Camping bei Nacht: Wenn die Messe ihre Tore geschlossen hat, wird das eCamp zum Treffpunkt der Camper.
Der Größenvergleich: SiVo trifft Elektrotrucker
Dass „Elektrocamper“ keine bestimmte Fahrzeugklasse beschreibt, zeigte sich auch an diesem Größenvergleich. Mein Maxus eDeliver 7 wirkt normalerweise alles andere als klein – neben dem Fahrzeug des Elektrotruckers (Link zum Kanal auf YouTube) wurde aber schnell klar, dass beim elektrischen Reisen noch ganz andere Dimensionen möglich sind.
Kleiner Elektrocamper trifft großen Elektro-Lkw: Mein SiVo vor dem Fahrzeug des Elektrotruckers – ein ziemlich beeindruckender Größenvergleich.
Was bleibt von der Adventure Southside 2026?
Für mich war die Adventure Southside 2026 deshalb etwas Besonderes. Ich war nicht mehr nur Besucher einer Messe, sondern konnte mein eigenes Camperprojekt und meine Erfahrungen mit anderen teilen.
Gleichzeitig hat das Wochenende gezeigt, dass Elektromobilität und die klassische Abenteuer- und Outdoor-Welt längst keine Gegensätze mehr sind.
Ob selbst ausgebauter Elektrocamper, kompakter Kia PV5, Microlino, Solarvan, Elektroauto mit Dachzelt oder Wohnwagen oder großer Elektro-Lkw: Die Konzepte unterscheiden sich teilweise gewaltig. Was sie verbindet, ist die Idee, Reisen und Abenteuer zunehmend elektrisch zu denken.
Besonders das eCamp vor dem Eingang Ost hat dabei aus meiner Sicht einen wichtigen Beitrag geleistet. Die vielen privaten Fahrzeuge und ihre Besitzer machten Elektrocamping greifbar und sorgten dafür, dass auch Besucher, die vielleicht bisher wenig mit dem Thema zu tun hatten, ganz automatisch damit in Kontakt kamen.
Und vielleicht ist genau das die Zukunft des E-Campings: nicht mehr eine Nische neben dem klassischen Camping, sondern einfach eine weitere Möglichkeit, die Welt zu entdecken.
Ausblick: Natürlich geht es 2027 weiter, Ziel ist es, bis zu 100 eCamper ins eCamp zu bewegen. Merkt euch gerne den 16.-18 Juli 2027 schon mal vor.
Die nächsten Termine – dort könnt ihr mich und meinen SiVo treffen
- elektrische Community Treffen in Fulda: 18.-20. September 2026
- E4 Testival am Hockenheimring: 18.-20. Oktober 2026
- RIVE Maroc 2026 – E-Auto Rallye bis in die Sahara: 29.10. – 8.11.2026